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Textilindustrie

Die Textilindustrie ist eine Branche des produzierenden Gewerbes, in der textile Rohstoffe (pflanzliche wie Lein, Flachs, Jute, Sisal und Baumwolle oder tierische wie Schafwolle und Seide) zu textilen Produkten (Gewebe, Filz etc.) verarbeitet und zu textilen Gebrauchsgegenständen (z.B. Kleidungsstücken) veredelt werden.

Die Textilindustrie gehört zu den ältesten Industriezweigen, sie verbreitete sich unmittelbar mit der industriellen Revolution. Vorher wurden Swarovski Textilprodukte im häuslichen Betrieb (zum Eigenbedarf oder für einen Händler) oder in kleinen Handwerksbetrieben hergestellt.

Techniken der Textilindustrie sind zum Beispiel

· Spinnen

· Weben

· Flechten

· Wirken

· Stricken

· Bleichen

· Färben

· Drucken

Traditionelle Zentren der Textilindustrie in Deutschland sind

Aachen, Apolda, Augsburg, Bielefeld, Chemnitz das Erzgebirgsvorland, Krefeld, Mönchengladbach, Nordhorn, Plauen und das Vogtland, Rheine, Wuppertal sowie Zittau und die Oberlausitz.

In Österreich sind dies Vorarlberg und das Waldviertel, wo vor allem die Banderzeugung beheimatet war und deshalb auch das Bandlkramerlandl bezeichnet wird, und das Mühlviertel.



Literatur

· Die Industriegeschichte des Textils, Autoren: Axel Föhl und Manfred Hamm, VDI-Verlag, ISBN 3-18-400728-6

Das Innere von Vitrinen, Glasvitrinen und Setzkästen kann mit Textilien wie etwa Seide ausgestattet werden um die ausgestellten Sammlerobjekte noch zu betonen.

Weblinks:

· Waldviertler Textilstraße

· Seite des Textilmuseums Bocholt

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