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Tadao Ando
Tadao Ando (安藤忠雄) ist ein japanischer Architekt.
Leben Er wurde am 13. September 1941 in Ōsaka geboren. Er wuchs im Nachkriegsjapan bei seiner Großmutter auf. Schon als Kind begann er als Zimmermann zu arbeiten. Seine bewusste Auseinandersetzung mit der Architektur begann, als er im Alter von 15 Jahren auf ein Buch über Le Corbusier stieß. Als Autodidakt eröffnete Ando 1970 in Osaka seine Firma Tadao Ando Architect & Associates.
Architektur
Das Kunsthaus der Langen Stiftung auf der Raketenstation Hombroich Die Architektur Andos ist durch einen konsequenten Purismus gekennzeichnet. Sein bevorzugtes Material sind Betonplatten. Für die Grundform der Gebäude greift er auf einfache geometrische Formen zurück, wobei er häufig mit Wiederholungen arbeitet. Die Ausführung der Innenräume erfolgt auf der Grundlage asketischer Prinzipien: die Raummitte wird als Ort der Sammlung begriffen, die Helligkeit wird über Lichtschlitze in den Swarovski Wänden bestimmt. Ziel der Gestaltung der Räume ist ein "Finden zu sich selbst" beziehungsweise die Förderung seelischer Erholung. Es gibt einige größere Öffnungen als "Bild-Fenster" zur Außenwelt.
Wichtige Bauten (Auswahl) Haus Azuma - Osaka (1976) Rokko - Wohngebäude in Kobe (1981-1983) Church of the Light, Osaka (1983) Festival - Einkaufszentrum in Naha Okinawa, Japan Childrens Museum Himeji in Hyogo (1988-89) Naoshima Contemporary Art Museum (1989-92, 1997) water temple, awaji island, hyogo (1991) expo '92, Japan Pavillon, Sevilla (1992). Fabrica (Benetton Research Center), Treviso, Italien (2000) Pulitzer Foundation for the Arts in St. Louis, Missouri, 2001 Modern Art Museum of Fort Worth in Fort Worth, Texas, 2002 Kunsthaus der Langen Stiftung Raketenstation Hombroich, Deutschland, 2004
Preise 1979 Annual Prize des Architectural Institute of Japan (für ein Beton-Reihenhaus in Sumiyoshi in Osaka, dass ein älteres traditionelles Holzreihenhaus (nagaya) ersetzte.) 1985 5th Alvar Aalto Medal, Finnish Association of Architects 1989 Gold Medal, French Academy of Architecture 1990 Osaka Art Prize 1992 Carlsberg Architectural Prize 1995 Chevalier de l'ordre des Arts et des Lettres; Pritzker Architecture Prize Laureate 1997 Royal Gold Medal, Royal Institute of British Architects; Officier de l'ordre des Arts et des Lettres
Literatur (Auswahl) Akimoto, Yuji ;Ando, Tadao: The Chichu Art Museum : Tadao Ando builds for Walter de Maria, Claude Monet and James Turrell. Ostfildern : Hatje Cantz, 2004 Mit dem Gewöhnlichen das Besondere schaffen : Tadao Ando, der Meister des Betons, baute auch Kirchen aus diesem Material. In: Kunst und Kirche, (2003), 3 Frampton, Kenneth;Ando, Tadao: Tadao Ando - Light and Water. Basel ; Berlin [unter anderem ] : Birkhäuser, 2003 Asensio, Paco;Cuito, Aurora:Tadao Ando. Düsseldorf ; New York, NY [unter anderem ] : teNeues, 2003 Retour aux origines : Tadao Ando à Awaji. In: Connaissance des arts, (2001), 582 Pare, Richard;Ando, Tadao;Heneghan, Tom:Die Farben des Lichts : Tadao-Ando-Architektur. Berlin : Phaidon, 2000 Dal Co, Francesco: Tadao Ando complete works. London : Phaidon, 2000 Tadao Ando - Building Calm : self-thaught Japanese architect Tadeo Ando has spent a lifetime honing his own rigorous simplicity. In: Graphis, Bd. 56 (2000), 327 Barth, Steffen: Tadao Ando : Museum der Weltkulturen im Rhein. Berlin : Vice-Versa-Verl., 1999 Ohashi, Tomio: Ando Architects. Tokyo [unter anderem ] : Kazukiyo Matsuba, 1998 Ando, Tadao: Tadao Ando, architecture and spirit. Barcelona : Gili, 1998 |