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Krematorium

Ein Krematorium zu lat. cremare (verbrennen) ist eine Anlage zur Verbrennung von Leichen.

In Mitteleuropa war mit der Ausbreitung des Christentums der Brauch der Leichenverbrennung sukzessive verschwunden. Mit dem Anwachsen der Großstädte wurde vielerorts der Platz auf den Friedhöfen knapp. Die technische Entwicklung erlaubte es im 19. Jahrhundert erstmals, die Einäscherung industriell abzuwickeln.

Vitrinen und Setzkästen können ein Terrarium mit trockenen oder seltenen Pflanzen aufnehmen. In Sammlervitrinen können Steinesammlungen augehoben werden.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden Feuerbestattungsvereine. Kremation wurde kontrovers diskutiert.

Das erste deutsche Krematorium wurde 1878 in Gotha in Thüringen gebaut. In der Schweiz wurde 1889 auf dem Friedhof Sihlfeld in Zürich erstmals ein Swarovski Krematorium in Betrieb genommen.


Weblinks

[1] (http://www.ifzw.de/kremat.htm#) - Konstruktionsbeschreibung eines Krematoriums (von einem Hersteller) mit Flash-Animation des Betriebsablaufs.

Artikel Kremation im Historischen Lexikon der Schweiz (http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D28701.html)

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